Es geht heimwärts

23Aug2017

Da sind wir wieder, diesmal am Flughafen in Vancouver, kurz vorm Boarding.

Die letzten Tage waren nochmal richtig schön! Eins unserer Highlights war definitiv eine kleine Wanderung hoch zu alten, unbenutzten Bahnschienen, die über eine kleine Schlucht führen, in der ein kleiner Bach lang läuft. Die Aussicht von da oben war super und das Gefühl, über die Schienen zu laufen, während es unter einem ein ganzes Stück runter geht, war nicht schlecht! Zwischen den Holzbalken, auf denen die Schienen liegen, könnte man auch immer schön durchschauen. Nichts für Eva und Austin, die beide leichte Höhenangst haben, aber wir beide haben die Brücke gleich zweimal überquert. Als wir anschließend ein bisschen den Schienen gefolgt sind, hat mich (Sophie) erst kurz was in den Fuß gepieckst und danach fester in die Hand gestochen und direkt danach haben auch Eva und Austin um sich geschlagen und geschrien, da wir wohl leider an einem Wespennest vorbeigekommen sind. Wir sind also direkt umgedreht und zurückgelaufen. Ich (Hannah) bin zum Glück verschont geblieben! Trotz dieses Ereignisses war es auf jeden Fall ein lohnenswerter Ausflug!

Abends, bevor wir alle im Haus von Austins Eltern übernachtet haben, haben wir beschlossen, es uns einfach mal gut gehen zu lassen. Wir haben lecker gegessen und wir Mädels haben danach der Reihe nach abwechselnd ein Fußbad genommen, eine selbstgemachte Gesichtsmaske benutzt und uns mit Gurken auf den Augen entspannt. Muss ziemlich bescheuert ausgesehen haben und der arme Austin musste uns die ganze Zeit beim Wasserwechsel von der Fußbadmaschine helfen, aber für uns Mädels war es auf jeden Fall sehr entspannt.

Am nächsten Tag waren wir zu viert brunchen und haben uns danach Sidney angeschaut, das ist ein Ort in der Nähe von Austins Haus. Sehr süßer kleiner Ort mit leckerem Essen. Und anschließend ging es für uns Mädels auch schon wieder zurück zum Festland. Eva musste ihrer Schwester weiter bei den Vorbereitungen für ihre Hochzeit helfen, die am Samstag ist und wir beide wollten uns am nächsten Tag nochmal richtig Vancouver anschauen.

Wir sind also gestern erstmal zu zweit mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Innenstadt gefahren und von dort aus zum Stanley Park gelaufen. Das ist eine riesige Parkanlage direkt am Meer, wo wir uns dann für eine Weile einfach nur an den Strand gelegt haben. Dummerweise hatten wir keine Bikinis dabei, denn das Wasser war super angenehm und überhaupt nicht zu kalt. Aber daran hatten wir vorher leider nicht gedacht. Jedenfalls sind wir dann auch noch eine Weile durch Vancouver spaziert und zum Abschluss unserer Reise sind wir abends noch bei Earls essen gegangen. Sehr leckeres Essen und super schöne Location! 

 

Ja und leider war es das dann auch schonen wieder. Heute haben wir nur noch in Ruhe unsere Sachen zusammengepackt, haben noch mit Evas Tante und Onkel gegessen, die uns netterweise zum Flughafen gefahren haben und jetzt sitzen wir hier und warten, dass es wieder nach Deutschland geht.

Wir hatten auf jeden Fall eine tolle Zeit mit unglaublich schönen Erlebnissen und freuen uns aber auch schon wieder auf unsere eigenen Betten und Kleiderschränke. Also dann, bis ganz bald, Hannah und Sophie 

Vancouver, Whistler und all die anderen schönen Orte

18Aug2017

Hallo ihr lieben,

tut uns leid, dass wir so lange nichts von uns haben hören lassen! Wir haben die letzten Tage einfach immer so viel unternommen, dass wir kaum dazu gekommen sind. Und da wir so viel gemacht haben, werden wir hier jetzt auch leider nur grob erzählen können, wie unsere letzten Tage so waren.

In Vancouver haben wir zuerst drei Nächte bei Julia und Stephen übernachtet, das sind gute Freunde von Eva, das war ja meine (Sophies) Mitbewohnerin in Australien. Wer den Blog schon länger verfolgt, weiß auf jeden Fall, von wem ich spreche. Den ersten richtigen Tag haben wir tatsächlich hauptsächlich am Strand verbracht, da wir einfach nur platt von den vergangenen Fahrten waren. Und am nächsten Tag haben wir einen Tagesausflug nach Whistler gemacht, den wir vorher gebucht hatten. Whistler ist ein super schöner kleiner, aber auch touristischer Ort nördlich von Vancouver, in dem vor allem Ski gefahren wird. Jetzt im Sommer hat dort grade das sogenannte Crankworx stattgefunden, ein Festival bei dem die eigentlichen Skipisten als Mountanbikestrecken genutzt werden und einige Wettbewerbe stattfinden. Jedenfalls sind wir mit einer Gondel den Whistler Mountain hochgefahren und von dort aus mit einer über 4km langen Gondelstrecke von der Bergspitze zur Spitze vom Blackcomb Mountain gefahren. Die Aussicht war wunderschön und unser persönliches Highlight war, dass dort oben trotz sommerlichen Wetters noch Schnee lag. Abends haben wir dann typisch deutsch für unsere Gastgeber und Eva gekocht, die zum Essen gekommen ist.

 

Am nächsten Tag hat Eva uns dann abgeholt und wir sind einen Berg hoch zum Cabin Lake gewandert. Einfach nur unglaublich schön!!! Wir sind also noch einmal überzeugt worden, wie schön Kanada ist. Abends haben wir dann nur noch mit Evas Familie zu Abend gegessen und sind schlafen gegangen.

 

Dienstag sind wir ein bisschen von Eva durch Port Coquitlam geführt worden, der Ort, in dem sie zurzeit bei ihrer Mutter wohnt und wo auch wir drei Nächte geschlafen haben. Wir waren Donutholes gegessen und Pizza von einem Laden, wo Eva mal gearbeitet hat. Damit haben wir uns dann an des Fraser River gesetzt und ein bisschen in der Sonne entspannt. Danach waren wir noch bei einem Weingut, bei dem Wein aus Cranberrys und Blueberrys gemacht wird und abends schließlich in einem Drive In Kino, in dem wir Dunkirk geschaut haben. Sehr eindrucksvoller Film muss man sagen! Und die Atmosphäre im Autokino an sich war einfach auch schon echt cool.

 

Für den nächsten Tag hatten wir eine Whale Watching Tour gebucht. Vorher waren wir noch auf Granville Island, eine Quasi-Insel in Vancouver, auf der es so einen Markt gibt und kleine süße Geschäfte, und bei Fly Over Canada. Das ist sozusagen ein 4D-Flug über die schönsten Ecken Kanadas. Hat echt Lust auf noch mehr Kanada gemacht!!! Und das Wwähle Watching selbst war auch einfach nur super! Wir sind in einem kleinen Speedboot für nur 12 Menschen gefahren, allein das hat schon richtig Spaß gemacht. Und dann haben wir bestimmt 8 Killerwale oder so gesehen, zum Teil auch echt nah am Boot. Ein paar Bilder haben wir zwar machen können, aber im Grunde waren wir immer zu spät, um den perfekten Moment einzufangen. Aber so haben wir wenigstens alles mit eigenen Augen gesehen. Abends haben wir dann noch was in Gastown, einem kleinen süßen Stadtteil Vancouvers, zu Abend gegessen.

Am Donnerstag hat Eva uns dann Riverview Hospital gezeigt. Das ist eine ehemalige Psychiatrie, über die es so einige seltsame Gechichten gibt und in der z.B. bei einem Brand alle Patienten lebendig verbrannt sind, die an ihr Bett gefesselt waren. Eva hatte darüber schon einige Male erzählt und so war es echt spannend, das verlassene Gelände zu sehen, das jetzt oft für Filmarbeiten genutzt wird. Ja und danach ging es für uns dann direkt mit der Fähre nach Victoria, eine Stadt auf Vancouver Island. Alleine die Fährfahrt hat sich schon unglaublich gelohnt! Kanada ist einfach schön :)

Hier in Victoria wohnen wir jetzt zusammen mit Eva und Austin in der Wohnung von einer Freundin von ihr und wir sitten quasi Hund und Haus für sie. Gestern waren wir nur noch zusammen essen und haben und das Parlament bei Nacht angeschaut, das super schön beleuchtet war und heute waren wir erst dick frühstücken, dann haben wir wilde Seehunde gefüttert, haben uns die Innenstadt angeschaut und waren in einem Park spazieren. Und heute Abend gehe ich (Sophie) mit Eva und Austin weg, während ich (Hannah), weil ich noch keine 19 bin, also kein Alkohol in Kanada trinken darf, mir einen gemütlichen Filmabend mache.

So, das waren also die letzten Tage. Hoffentlich schaffen wir es ganz bald wieder, uns zu melden! Wir hoffen, euch allen geht es gut und das Wetter spielt auch mit. Ganz liebe Grüße von uns beiden :)

Portland und Seattle im Schnelldurchlauf

11Aug2017

Hallo alle,

Wir sitzen inzwischen im Bus von Seattle nach Vancouver und nutzen mal die Chance, euch von den letzten Tagen zu erzählen. Ganz so viel gibt es zwar tatsächlich nicht zu berichten, da wir insgesamt viel in Bussen saßen, aber fangen wir einfach mal von vorne an.

Die Fahrt von San Francisco nach Sacramento, der Zwischenstopp vor Portland, war noch ganz gut, aber die war ja auch nur zweieinhalb Stunden lang oder so. In Sacramento hat sich dann herausgestellt, dass unser Anschlussbus ungefähr anderthalb Stunden Verspätung hatte.
Irgendwann war er dann doch da und wir haben leider nur noch Plätze relativ weit hinten bekommen, wo ein Mann so nett war, sich woanders hinzusetzen, damit wir nebeneinander sitzen konnten. Wären wir mal vorne geblieben. Denn hinten hat es nach ein paar Stunden - wir waren immerhin 15 Stunden in diesem Bus - nett ausgedrückt nicht mehr gut gerochen. So in etwa, als würde man auf nem dreckigen Bahnhofsklo festsitzen oder sich eine volle Windel ins Gesicht halten. Wirklich unschön und eine richtige Quälerei, aber irgendwann hatte auch das ein Ende.

In Portland angekommen haben wir erstmal unsere Rucksäcke im Hostel abgestellt und haben uns dann ein wenig Portland angeschaut. Wir waren bei Foodtrucks, die immer gesammelt auf einem großen Platz stehen, haben dort zu Mittag gegessen, sind danach ein bisschen durch die Straßen gelaufen und zuletzt zum International Rose Test Garden, wo super schöne verschiedene, große und kleine Rosen in einzelnen Feldern zu finden waren. Dort roch es dann auch richtig gut, das haben wir zu dem Zeitpunkt auch echt gebraucht.
Abends gabs im Hof des Hostels dann ein Open Mic, es haben also ein paar einzelne ein paar gecoverte und selbst geschriebene Lieder vorgestellt. Wir sind dann aber auch recht schnell schlafen gegangen, weil wir von der Fahrt auch noch richtig müde waren.
Am nächsten Morgen haben wir sogenannte Acai Bowls in der Innenstadt gefrühstückt, das ist sozusagen ein Smoothie mit z.B. Obst, Müsli und Nüssen oben drauf. Wir haben uns dann noch ein bisschen nach Mitbringseln umgeschaut und sind wieder gemütlich zum Hostel gelaufen, wo wir unsere Rucksäcke eingesammelt haben und wieder zur Bushaltestelle gelaufen sind, um weiter nach Seattle zu fahren.

 

Die Fahrt nach Seattle war wesentlich angenehmer, auch wenn unser Bus zwischendurch wegen eines überhitzten Motors anhalten musste, der ist aber zum Glück schnell wieder abgekühlt und wir konnten weiterfahren.
In Seattle sind wir dann abends in unserem airbnb angekommen, wo wir bei einem super netten Ehepaar in einem echt schönen Haus gewohnt haben. Morgens haben wir sogar Frühstück bekommen, wir hatten bei der Buchung völlig übersehen, dass das inklusive war.
Den folgenden Tag haben wir dann ganz entspannt verbracht. Wir waren erst bei den Pike Place Markets, bei denen man von Blumen über frischen Fisch und Obst bis hin zu bedruckten T-Shirts quasi alles bekommt. Wir wollten dann eigentlich gerne noch zur Space Needle rauf, von der man einen tollen Blick auf Seattle haben muss, und in so einen Garten, in dem Glasskulpturen und so sind. Leider hätten beides einzeln 39$ gekostet und im Kombi-Ticket 49$, aber auch das war uns einfach noch viel zu teuer! So sind wir dann einfach wo lecker Essen gegangen, hatten eine sogenannte Bubble Waffle mit Eis zum Nachtisch und sind an den Piers entlang gelaufen, wo sich eine Touristenattraktion an die nächste gereiht hat. Zum Schluss waren wir noch an der Gum Wall. Eigentlich müsste es Gum Tunnel heißen, da wir uns dort mehr oder weniger in einer Unterführung befunden haben, an der sämtliche Wände mit bunten Kaugummis geziert waren. Man muss tatsächlich geziert sagen, auch wenn es unheimlich eklig klingt, aber irgendwie sah es schon cool aus und es war auch ein absoluter Touristenmagnet. Und natürlich haben auch wir uns dort jeweils mit einem Kaugummi verewigt. Ja und viel mehr haben wir in Seattle auch tatsächlich nicht gemacht. Im Grunde war es ja auch nur ein kurzer Stop vor Vancouver, auf das wir uns jetzt sehr freuen.

 

Grade haben wir die kanadische Grenze überquert und so in ca. einer Stunde sollten wir in Vancouver sein.

Wir melden uns auf jeden Fall bald wieder mit Bildern und Geschichten zurück. Wir hoffen, euch gehts gut und freuen uns trotz noch kommender Urlaubstage auch schon wieder auf euch.

Liebe Grüße, Hannah und Sophie

Beautiful San Francisco

07Aug2017

Hallo ihr lieben,

Wir warten grade in San Francisco darauf, dass es endlich 14:30 Uhr wird, damit wir zum Bus laufen können, mit dem wir nach Portland fahren, da nutzen wir mal die Gelegenheit, euch von den letzten Tagen zu berichten.
Also, wie angekündigt, waren wir am Donnerstag Alcatraz besichtigen. Dort wurde so ein Audio-Guide im Zellenblock angeboten, der auch auf deutsch war, mit dem man eine Dreiviertelstunde durch die Räume geführt wurde. Man hat geschichtliches erfahren, Stimmen von ehemaligen Insassen und Wärtern gehört und Erklärungen bekommen zu dem, was man gesehen hat. Das war echt super spannend und interessant gemacht und man hat einiges über die Insel erfahren, das man vorher nicht wusste.
Danach konnte man auch so lange man Lust hatte noch auf der ganzen Insel herumlaufen und sich alles mögliche anschauen. Insgesamt fanden wir den Zellenblock selbst irgendwie kleiner und kompakter als erwartet und die Atmosphäre war auch nicht so angsteinflößend, wie wir uns das vorgestellt hatten. Aber trotzdem war es echt eindrucksvoll und die Tour zu buchen hat sich definitiv gelohnt!

Wir sind dann mit der Fähre wieder and Festland gefahren und sind am Pier 33 angekommen.
Von da aus war es auch gar nicht mehr weit zum Pier 39, auch ein Punkt, zu dem jeder Tourist in San Francisco einmal gehen sollte. Dort gibt es viele kleine Läden, Kinderattraktionen und wenn man direkt am Steg steht, findet man vor sich ganz viele Seehunde, die einfach so in der Sonne liegen und sich von den ganzen Touristen, die Fotos machen und alles kommentieren, nicht beirren lassen.

Abends sind wir dann noch spontan ins Kino gegangen, das beim Hostel direkt um die Ecke liegt. Wir waren ganz schön überrascht, als wir uns auf die fetten Ledersessel gesetzt haben und bei denen sich dann auch noch auf Knopfdruck eine Fußstütze ausgefahren hat. Ziemlich entspannt auf jeden Fall!

Den Freitag haben wir total entspannt verbracht. Wir saßen morgens erstmal noch ewig mit einem Paar aus Bonn zusammen, mit denen wir uns echt gut unterhalten haben. Und dann sind wir ein bisschen durch die Straßen geschlendert, waren beide Schuhe kaufen und fürs Essen einkaufen. Mittags waren wir hier um die Ecke indisch essen, sehr sehr lecker und ausnahmsweise auch nicht so heftig teuer, wie hier sonst überall.

Samstag haben wir dann Fahrräder gemietet. Mit denen sind wir durch den Golden Gate Park, an der Küste entlang, über die Golden Gate Bridge bis nach Sausalito gefahren. Bis dahin waren es dann ca. 18km - davon allerdings auch einiges bergauf und bergab. Wir hatten leider nicht so Glück mit dem Wetter, sodass es so unglaublich nebelig bei der Brücke war, dass man die noch nichtmal richtig sehen konnte, wenn man direkt darauf gefahren ist. Trotzdem super cool, es mal gemacht zu haben! Sausalito ein richtig süßes Städtchen am Meer, in dem wir dann gepicknickt und uns entspannt auf einer Wiese ausgeruht haben. Anschließend bin ich - Hannah - mit der Fähre wieder zurück nach San Francisco gefahren und ich - Sophie - habe das Fahrrad genommen. Beide Strecken haben sich für sich gesehen total gelohnt und wir hatten beide nochmal ganz andere Ausblicke auf die jetzt nur noch halb mit Nebel eingedeckte Brücke. Der Tag war wirklich nicht ganz unanstrengend, aber die Radtour war auch einfach schön, wir haben so viel gesehen und San Francisco nochmal auf eine ganz andere Weise kennengelernt.

Gestern - Sonntag - haben wir uns morgens wieder ein bisschen mehr Zeit gelassen, uns wie jeden Morgen Pancakes gemacht, was hier kostenlos im Hostel angeboten wird und sind dann Richtung Alamo Square gelaufen, das ist eine kleine Grünfläche, um die herum ganz viele super süße alte und bunte Häuser stehen. Auch ein sehr beliebter Spot für Touristen. Dann sind wir weiter zur Lombard Street gelaufen, die an einer Stelle in einem so steilen und engen Zick-Zack bergab führt, sowas haben wir echt noch nie gesehen. Drum herum sind überall auch echt schöne Blumen gepflanzt. Wir wären dann noch schön zu Mittag gegessen, haben den Nachmittag hauptsächlich mit Packen verbracht und haben uns dann Abends dem "Murder Dinner" angeschlossen, eine Aktivität vom Hostel, bei der wir an 3 Verschiedenen Locations 3 Gänge gegessen und währenddessen so ein Spiel gespielt haben, bei dem man quasi einen Mord aufdecken musste. Das war eigentlich eher Nebensache, dadurch ist man aber schneller mit anderen Leute ins Gespräch gekommen.

Ja und jetzt haben wir bereits ausgecheckt und sitzen wir gesagt im Hostel und warten auf 14:30 Uhr.

Unser Fazit für San Francisco: wirklich schöne Stadt mit tollen Gebäuden und Locations. Viele Obdachlose, die einen aber meist in Ruhe lassen. Oft diesiges und eher regnerisches Wetter, das verdirbt die Atmosphäre aber auf keinen Fall. Absoluter Touristen-Magnet. Unbedingt anschauen!

Unser Fazit fürs International Hostel: Katastrophe, Maus im Zimmer, keine Waschbecken in den Toiletten, gelangweiltes Rezeptionspersonal und verrottende Wände und Decken. Aber optimale Lage und freie Pancakes. Trotzdem leider nicht zu empfehlen, aber für uns in Ordnung für die paar Tage.

Insgesamt hatten wir eine tolle Zeit hier und können die Stadt nur wärmstens empfehlen!

Bald melden wir uns auf jeden Fall wieder, dann mit News aus Portland und Seattle. Machts gut und genießt die Sommertage in Deutschland!

Eure Hannah und Sophie

Goodbye LA, hello SF

02Aug2017

Guten Morgen nach Deutschland!

Es wird mal wieder Zeit, dass wir uns melden. Als allererstes: unsere Rucksäcke sind tatsächlich in der Nacht von Montag auf Dienstag angekommen. es war zwar alles wieder ein bisschen kompliziert und nervtötend, aber letztendlich haben wir unsere Sachen ja jetzt wieder.

So und jetzt, was wir seit dem letzten Eintrag so gemacht haben.
Am Sonntag sind wir wieder nach Santa Monica gefahren, wo wir uns erstmal mit Bikinis, Sonnencreme und Sommerklamotten ausgestattet haben. Danach haben wir uns zwei Fahrräder gemietet, mit denen wir ein bisschen den Strand runter Richtung und vorbei an ganz vielen kleinen und bunt bemalten Häusschen und großen chicen Häusern nach Venice Beach gefahren sind. Dort haben wir uns bei In-and-Out Burger Pommes und einen Burger gegönnt, bevor wir uns dann an den Strand gelegt haben. Leider war es inzwischen ein bisschen windiger geworden und so war es dann doch ein bisschen kalt im Wasser, weshalb wir nur eine Weile liegen geblieben und dann wieder zu den bunten Häusschen gefahren sind.
Da war einfach super viel los - Männer zwischen ca. 4 und 50 Jahren sind in einem Skatepark mit ihren Boards unter den Augen dutzender Zuschauer durch die Gegend gefahren und gleich daneben sind ein paar Männer und Frauen auf einer Fläche zur Musik auf Rollschuhen getanzt. Super coole Atmosphäre irgendwie.
Es hat zwar auch überall dezent nach Gras gerochen, aber das hat uns jetzt nicht direkt gestört. Abends sind wir dann wieder mit einer total lustigen Uber-Fahrerin nach Hause gefahren.


Montag haben wir uns dann dem Hollywood-Sign gewidmet. wir sind insgesamt 13,3km vom sogenannten Griffith Obervatory zum Hollywood Sign und wieder nach unten zur Straße gelaufen. Es war wirklich ziemlich cool, wenn auch anstrengend. Aber die Sicht von oben war es absolut wert.
Und dann haben wir den ganzen Abend auf die Rucksäcke gewartet, die dann um 1:45 Uhr endlich angekommen sind.

Dienstag haben wir dann nur noch unsere Sachen gepackt und sind mit dem Bus in knapp 8 Stunden nach San Francisco gefahren.
Ja und heute haben wir jetzt den ersten Tag mit einer kostenlosen Stadttour verbracht, bei der wir unter anderem Chinatown, eine Glückskeksfabrik, den Financial District und sogenannte Popos kennengelernt haben. Nein, das ist kein Tippfehler, die heißen wirklich Popos - private owned public open space. Z.B waren wir in einem Roof Garden, von dem man einen super Blick hat und auf dem wir dann einfach mal zu Mittag gegessen haben. Wir wollen jetzt mal schauen, welche Popos es noch zu finden gibt.
So und jetzt schauen wir noch einen Film und dann gehen wir schlafen - morgen gehts dann nach Alcatraz, da freuen wir uns schon sehr drauf!

Bis ganz bald, Hannah und Sophie

Hollywood, der Walk of Fame und Thomas Cook

30Juli2017

Jetzt ist es offiziell - Thomas Cook ist ein absoluter Saftladen. 1. wurden wir nicht wie versprochen angerufen, sobald man wusste, wo unser Gepäck ist. 2. mussten wir eben selbst anrufen, ob denn unser Gepäck auch heute wie per Mail angekündigt bei uns abgeliefert wird. 3. kommt unser Gepäck voraussichtlich Montag. Wers glaubt... Unglaublich, wirklich! Das heißt also, dass wir morgen tatsächlich nochmal shoppen gehen müssen, damit wir nicht fünf Tage am Stück die gleichen Klamotten (inklusive Unterwäsche) tragen müssen. Das kostet nicht nur Geld, sondern auch Zeit, die wir sehr gerne anders verbracht hätten. Aber gut, wir werden versuchen, dass Thomas Cook uns alles zurück zahlt. Übriges heißer Geheim-Tip unsererseits: nicht bei denen buchen!

So, nun die schlechten Neuigkeiten und alles Negative abgehandelt, jetzt kommen wir mal zu den schönen Dingen, die wir die letzten Tage unternommen haben.

Am Donnerstag waren wir im Prinzip den ganzen Tag in so nem Shopping-Park, wo wir in der Cheesecake Factory zu Mittag gegessen haben. Dort gibt es nämlich nicht nur Käsekuchen, sondern auch ziemlich geiles anderes und gesundes Essen. Danach gab es zum Nachtisch für uns ein veganes, laktosefreies, glutenfreies Eis ohne zusätzlichen Zucker. Klingt so, als würde nichts mehr übrig bleiben, aber es war tatsächlich super lecker. Abends wollten wir dann noch einen Film schauen, da hat uns aber das Jetlag besiegt und wir sind einfach eingeschlafen.

Am Freitag sind wir auf die Empfehlung einer guten Freundin zum Getty Center gefahren, ein kostenloses Museum in dem sämtliche Kustwerke ausgestellt sind, die J. Paul Getty, ein unglaublich reicher Mann mit gutem Geschmack, für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Von dort oben hatte man auch einen super schönen Blick auf Los Angeles.

 

Danach sind wir noch nach Santa Monica gefahren, wo es diese berühmte Kirmes am Strand gibt. Am Strand selbst wurden ein Klischee nach dem anderen erfüllt. Wir haben muskelbepackte oberkörperfreie Sportler gesehen, Skateboarder und operierte Frauen. Sehen und gesehen werden war hier ganz klar das Motto.

Und heute haben wir uns dann ganz dem Sightseeing gewidmet. Wir sind zum Walk of Fame gefahren, waren im Madame Tussauds Hollywood und haben Fotos vom Hollywood Sign gemacht. Alles in allem ein touristischer, aber sehr schöner Tag. Bis zu dem Anruf, aber lassen wir das.

Morgen wollen wir dann mit dem Fahrrad am Meer entlang fahren und einen Strandtag einlegen.

Bis ganz bald, eure Hannah und Sophie

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